Die “Grüne Hausnummer” als Gütesiegel für Energieeffizienz

Die „Grüne Hausnummer“ macht Ihren Einsatz für den Klimaschutz sichtbar

Die Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ ist ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim als regionalem Partner und soll gute Beispiele  für Neubau und Sanierung von Wohngebäuden für die Öffentlichkeit  sichtbar machen und zum Nachahmen anregen.

In privaten Haushalten werden über 80 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser benötigt. Das Bundes-Klimaschutzgesetz legt fest, dass Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden soll. Das gilt auch für den Gebäudebestand. Dazu ist es unverzichtbar, dass viele Hauseigentümer*innen aktiv werden und ihr Haus auf den neuesten energetischen Stand bringen.

Eigentümer*innen im Landkreis Hildesheim, die schon früh an die Zukunft gedacht haben, erhalten eine individuelle Grüne Hausnummer, die am Haus angebracht werden kann und eine Urkunde für ihr vorbildliches Engagement.

Die Grüne Hausnummer

Derzeit sind keine Bewerbungen möglich

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Pasemann von der Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim gerne zur Verfügung.

Tel: 05121-3096041
Mail: s.pasemann@klimaschutzagentur-hildesheim.de

Familie Reizig mit dem Landespreis der „grünen Hausnummer“ ausgezeichnet

Zum achten Mal wurden besonders vorbildliche Sanierungen und Neubauten im Wohnbereich mit dem Landespreis „Grüne Hausnummer“ ausgezeichnet. Sieben Wohngebäude – fünf umfassend sanierte Altbauten, eine umgenutzte Immobilie und ein energieeffizienter Neubau – wurden von der Fachjury für diese Ehrung ausgewählt. Unter Ihnen Familie Reizig, die den mit 1.500 € dotierten Preis für die Sanierung ihres denkmalgeschützten Hauses erhalten hat.

Unter Ihnen Familie Reizig, die den mit 1.500 € dotierten Preis für die Sanierung ihres denkmalgeschützten Hauses erhalten hat. Eine Grüne Hausnummer, verliehen durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation mit der gemeinnützigen Klimaschutzagentur des Landkreises Hildesheim, erstrahlt schon seit Januar am Hause der Familie Reizig.

Die Preisträgerinnen und Preisträger nahmen ihre Auszeichnung in Hannover persönlich von Umweltminister Christian Meyer entgegen.

„Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie private Initiativen einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende leisten können.“, betonte der Minister bei der Preisverleihung und auch der Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen sowie Mitglied der Fachjury Lothar Nolte lobte die Preisträger*innen: „Besonders wertvoll sind ihre Projekte, weil sie auf viele Gebäude übertragbar sind – sie machen Mut und laden zur Nachahmung ein.“

v.l.n.r.: Lothar Nolte (KEAN), Sebastian Topp (caleo - Beratende Ingenieure), Lisa & Joachim Reizig mit Kindern, Christian Meyer, Sabine Pasemann (Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim) Foto: Simona Bednarek
Gratulation vom Geschäftsführer der KEAN Lothar Nolte, Foto: Simona Bednarek
Lothar Nolte, Geschäftsführer der KEAN und Jurymitglied, Foto: Simona Bednarek
Feierlicher Ausklang im Treppenhaus des Umweltministeriums, Foto: Simona Bednarek

Sanierungspreis: Alte Substanz fit für die Zukunft

Der PREIS „SANIERUNG DENKMAL“ geht an Familie Reizig aus Hildesheim, die ihr denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1718 mit viel Eigenleistung und unter höchsten Anforderungen an den Erhalt der Bausubstanz sowie unter Berücksichtigung von modernen energetischen Standards saniert hat. Der Einsatz ökologischer Dämm- und Baustoffe stand hier besonders im Fokus, ebenso die Steigerung der Energieeffizienz durch moderne Heizungstechnik. „Bei dem Projekt von Familie Reizig wurden 300 Jahre Baugeschichte in angemessener Art und Weise in die Gegenwart überführt, sowohl baukulturell als auch klimagerecht“, lobt die Jury.

Bei der Übergabe des symbolischen Schecks und eines regional ausstaffierten Präsentkorbes berichtet Familie Reizig anschaulich, wieviel Energie auch erstmal reingesteckt werden musste, um die alten Bausünden der vergangenen Jahrzehnte zu entfernen. „Wir haben 14 Monate nur Beton und Glaswolle rausgerissen“, so der stolze Gebäudeeigentümer Joachim Reizig. Im Anschluss an alle Preisübergaben gab es einen angenehmen Ausklang, bei noch so einige Bauanekdote ausgetauscht wurde.

Nähere Informationen zu allen Preisträgern und ihren Gebäuden sowie Fotos der Gebäude finden Sie hier:

Im Landkreis Hildesheim haben schon viele vorbildlich saniert oder gebaut.
Fast 50 Hauseigentümer*innen wurden im Landkreis Hildesheim bereits ausgezeichnet!

Die „Grüne Hausnummer“ als Gütesiegel für energieeffizientes Bauen und Sanieren – die Auszeichnungskampagne der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) wurde bereits zum sechsten Mal von der Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim als Ausrichterin vor Ort durchgeführt.

Am 23.01.2025 wurden 13 neue Grüne Hausnummern an Hausbesitzer*innen im Landkreis Hildesheim verliehen. Die Veranstaltung der Klimaschutzagentur Hildesheim in Zusammenarbeit mit der KEAN war ein voller Erfolg.

Rund 30 Teilnehmer*innen folgten der Begrüßung durch Sabine Pasemann und der Vorstellung der „Grüne-Hausnummer“-Kampagne durch Frau Dittmer. Diese Auszeichnung ehrt energieeffizient sanierte oder neu gebaute Gebäude. Im Landkreis Hildesheim waren es 2024 neun Sanierungen und vier Neubauten, damit sind insgesamt 62 Grüne Hausnummern vergeben.

Die Eigentümerinnen erhielten Urkunden und eine gläserne Hausnummer. Nach der Verleihung erzählten viele von ihren Bauprojekten, und zum ersten Mal wurde ein Preisgeld von 700 € unter den Preisträgerinnen verlost.

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Am Abend des 19.04.23 war es wieder soweit: es wurden neue Grüne Hausnummern an Hausbesitzer*innen im Landkreis Hildesheim vergeben. Die Abschlussveranstaltung der Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim wurde zusammen mit Frau Dittmer von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) zum vollen Erfolg.

Mit insgesamt 28 Teilnehmer*innen war der kleine Sitzungssaal gut gefüllt. Insgesamt wurden 14 neue Grüne Hausnummern vergeben (acht Sanierungen, sechs Neubauten). „Mich freut besonders, dass dieses Mal viele umfangreiche Sanierungen ausgezeichnet wurden, denn das ist unser Ziel: den Bestand aufwerten und energetisch fit für die Zukunft machen.“ bemerkt Frau Dittmer begeistert.

Für jedes Haus erhielten die Besitzer*innen eine Urkunde für ihr vorbildliches Engagement und eine individuell angefertigte Grüne Hausnummer. Die Gebäudeeigentümer*innen bekamen die Möglichkeit nach dem Entgegennehmen ihrer Preise von ihren Bauaktivitäten zu berichten. Nach der Verleihung der Hausnummern kam es in individuellen Gesprächen zum Austausch zwischen Hausbesitzenden, Architekten und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim.

Hier wohnen die neuen Eigentümer*innen der „Grünen Hausnummer 2022“:

  • Stadt Hildesheim
    • Sanierung: Effizienzhaus 70
    • Sanierung: Effizienzhaus 85
    • Sanierung: Effizienzhaus 115
    • 3x Sanierung: Einzelmaßnahmen
    • 2x Neubau: Effizienzhaus 40 (darunter ein Doppelhaus mit zwei „Grünen Hausnummern“)
  • Stadt Elze
    • Sanierung: Einzelmaßnahmen (OT Mehle)
  • Gemeinde Giesen:
    • Neubau: Effizienzhaus 40
    • Neubau: Effizienzhaus 40+ (OT Emmerke)
  • Gemeinde Sibbesse:
    • Sanierung: Einzelmaßnahmen
  • Gemeinde Söhlde:
    • Neubau: Effizienzhaus 40+

Hier ein paar Impressionen der Vor-Ort-Verleihungen

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Herr Scholz, Gronau

Familie Alten, Sarstedt-Hotteln
Herr Scholz, Gronau

Herr Scholz, Gronau

Familie Alten, Sarstedt-Hotteln

Familie Alten, Sarstedt-Hotteln

Auch wenn der Fokus der Menschen im Frühjahr 2020 stark auf die Coronapandemie gerichtet war, wollte die
Klimaschutzagentur die Auszeichnungskampagne „Grüne Hausnummer“ dennoch starten. Sechs neue Hausnummern als
„Gütesiegel für Energieeffizienz“ konnten nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen vergeben werden.

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen wurde in diesem Jahr auf die Auftaktveranstaltung bzw. eine gemeinsame
Preisverleihung verzichtet. Die Übergabe der Hausnummern und Urkunden wurde bei jedem Eigentümer persönlich vor Ort,
aber nicht weniger feierlich, vorgenommen. Besonders positiv ist die Teilnahme von einigen Ortsbürgermeistern an den
Verleihungen zu bewerten, so dass die Kampagne „Grüne Hausnummer“ mit viel Stolz in die verschiedenen Gremien und
Rathäuser transportiert wurde. Bei den Preisträgern aus Alfeld, Gronau, Bad Salzdetfurth und Sarstedt handelte es
sich um die erste „Grüne Hausnummer“ der jeweiligen Kommune.

Und dies sind die neuen Eigentümer der „Grünen Hausnummer 2020“:
Herr Scholz, Gronau
Familie Alten, Sarstadt-Hotteln (Neubau + Sanierung)
Bauherrengemeinschaft Schaper, Bad Salzdetfurth
Familie Gerhardy, Algermissen
Familie Kostirin, Alfeld

Die Klimaschutzagentur Landkreis Hildesheim gGmbH hat in diesem Jahr wieder die Kampagne „Grüne Hausnummer“
im Landkreis ausgeschrieben. In Kooperation mit der Energie- und Klimaschutzagentur Niedersachsen (KEAN) wurden
acht Hauseigentümer für ihr Bemühen um energieeffizientes Bauen und Sanieren mit einer „Grünen Hausnummer“ und
einer Urkunde ausgezeichnet.

In den Abendstunden des 26. November fanden sich alle Preisträger zu einer feierlichen Übergabe der Hausnummern in
die Räumlichkeiten der Klimaschutzagentur ein. Frau Pasemann, Projektleiterin von der Klimaschutzagentur Landkreis
Hildesheim berichtete als regionaler Partner über die Details der diesjährigen Kampagne. So wurden jeweils 4
Sanierungsobjekte und 4 Neubauten für Ihre klimaschonende Bauweise ausgezeichnet. Frau Dittmer von der KEAN fasste
die Kampagne „Grüne Hausnummer“ nochmal als wichtiges Signal für den Klimaschutz mit Strahlkraft nach außen
zusammen.

„Um die angestrebten Ziele der CO2-Reduzierung zu erreichen, ist wichtig, dass immer mehr Menschen sich
für eine energieeffiziente Bauweise entscheiden. Die „Grüne Hausnummer“ soll das eigene Engagement nach außen
sichtbar machen und zum Nachahmen anregen“, erklärt Architektin Sabine Pasemann.

Jeder Hausbesitzer hatte an diesem Abend die Gelegenheit,  seine ganz persönliche Bau- und Sanierungsgeschichte zu
erzählen, bevor Urkunde und Hausnummer überreicht wurden. Die angeregten Gespräche der Preisträger zeigten auch, wie
wichtig der gegenseitige Austausch ist, und wie sehr sich jeder über die Auszeichnung seines eigenen Engagements für
den Klimaschutz freute.

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Die frischgebackenen Eigentümer der Grünen Hausnummer
2019:

  • Familie Benhöfer aus Hildesheim
  • Familie Bochert aus Hildesheim
  • Familie Dorndorf aus Sibbesse
  • Familie Harms aus Hildesheim
  • Familie Hirsch aus Hildesheim
  • Familie Oelve aus Diekholzen/ OT Söhre
  • Familie Pohl aus Bad Salzdetfurth/ OT Groß Düngen
  • Familie Stahl aus Harsum

 

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